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Patienteninformation
Zystozelenkorrektur

Zystozelenkorrektur

Zystozelenkorrektur –operative Korrektur der Blasensenkung (Zystozele)

Ist ein sogenannter Zentraldefekt ursächlich für die Senkung der vorderen Scheidenwand und der sich dahinter befindlichen Blase (Zystozele; Harnblasenentleerungsstörung als häufiges Symptom), so erfolgt die operative Korrektur von vaginal. Nach einem Längsschnitt der vorderen Vaginalwand kann das Bindegwebe zwischen Harnblase und Scheide mobilisiert und im Anschluß unter der Blase mittels Nähten gerafft werden („Abnäher“). Der Verschluß der Scheidenhaut erfolgt mittels fortlaufender Naht.

Eine ausführliche Aufklärung über den Eingriff und die möglichen Komplikationen erfolgt im Rahmen der Operationsvorbereitung.

Zystozelenkorrektur mit Netzeinlage (Blasenanhebung mit Netzeinlage)

Ist die Senkung der Blase (Zystozele) sehr ausgeprägt oder wurde diese Bruchpforte schon einmal operiert und es ist erneut zu einer Senkung gekommen (Rezidivzystozele), kann zur Stabilisierung des körpereigenen Gewebes ein Kunststoffnetz genutzt werden, um die gesenkten Organe (Blase, Gebärmutter bei Wunsch nach Organerhalt (Descensus uteri)) wieder in ihrer ursprünglichen Lage zu halten. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Harnblase durch die Senkung nicht vollständig entleert werden kann (Harnblasenentleerungstörung).
Bei dem Kunststoffnetz handelt es sich um ein in der Chirurgie seit Jahren verwendetes und erfolgreich eingesetztes Gewebe (Polypropylene), welches selten zu unerwünschten Reaktionen führt.

Über einen Schnitt im Bereich der vorderen Scheidenwand wird zwischen Scheiden-und Blasenwand das Netz ausgespannt, die Blase liegt auf dem mit Netz stabilisiertem Bindegewebe wie auf einer Hängematte. Das Netz kann außerdem an der Gebärmutter befestigt werden. Mit seitlichen Ärmchen wird das Netz an körpereigenen Haltebändern befestigt. Die Scheide wird fortlaufend verschlossen. Eine ausführliche Aufklärung über den Eingriff und die möglichen Komplikationen und erfolgt im Rahmen der Operationsvorbereitung.


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  • Zertifikat des Qualitätsmanagmentsystem nach ISO 9001 für das gesamte St. Hedwig Krankenhaus zur transparenten und objektiven Beurteilung unserer Leistungen.

  • Zertifikat der Deutschen Kontinenzgesellschaft. Qualitätsmerkmal für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Beckenbodenzentrum.

  • Das St. Hedwig-Krankenhaus wurde ausgezeichnet mit dem Siegel "Top Regionales Krankenhaus 2015" der Focus Erhebung "Deutschlands größter Krankenhausvergleich“.

  • Zertifikat der deutschen Fachgesellschaften für Gynäkologie (DGGG), Koloproktologie (DKG), Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und Urologie (DGU). Qualitätsmerkmal vor allem für die operative Therapie in Beckenbodenzentren.

  • Das Portal „Die Weiße Liste“ ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen. Das Portal ist kosten- und werbefrei. Es hilft bei der Suche nach einem passenden Arzt, Krankenhaus oder Pflegeheim.

  • Der Chefarzt, beide Oberärztinnen und alle Fachärztinnen sind AGUB-zertifiziert, Qualitätsmerkmal für urogynäkologische Spezialisierung.

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