Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH


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Patienteninformation
Laparoskopische Senkungsoperationen

Laparoskopische Senkungsoperationen

Laparoskopische Kolposakropexie

Diese Operation kann bei einer Senkung des Scheidenendes (Scheidenstumpfdeszensus, Enterozele und dadurch bedingten Darmfunktionsstörungen wie z.B. Stuhlinkontinenz durch Obstipation) durchgeführt werden, wenn die Gebärmutter nicht mehr vorhanden ist. Es handelt sich um eine Operation, welche über eine Bauchspiegelung erfolgt. Es wird ein Kunststoffnetz an die hintere und vordere Scheidenwand mit mehreren Fäden angebracht. Das gegenläufige Ende des Netzes wird an einer körpereigenen Bindegewebsstruktur, welches sich auf der Innenseite der Wirbelsäule befindet, befestigt. Dadurch wird erreicht, dass die Scheide wieder in ihrer normalen Lage stabilisiert wird und sich auch bei Belastung nicht mehr wesentlich absenkt. Da sich weder Netz noch Fäden auflösen, ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Senkung im Bereich des Scheidensendes sehr gering. Bei dem Kunststoffnetz handelt es sich um ein in der Chirurgie seit Jahren verwendetes und erfolgreich eingesetztes Gewebe (Polypropylene), welches selten zu unerwünschten Reaktionen führt. Um Komplikationen im Darmbereich zu vermeiden, wird das eingebrachte Netz mit Bauchfell gedeckt.

Eine ausführliche Aufklärung über den Eingriff, die möglichen Komplikationen und die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Senkung erfolgt im Rahmen der Operationsvorbereitung.

Laparoskopische Hysterosakropexie

Diese Operation kann bei einer Senkung der Gebärmutter (Deszensus uteri) durchgeführt werden, wenn der Wunsch auf Organerhalt besteht. Es handelt sich um eine Operation welche über eine Bauchspiegelung erfolgt. Es wird ein Kunststoffnetz an der Hinterwand des Gebärmutterhalses mit Fäden angebracht. Das gegenläufige Ende des Netzes wird an einer körpereigenen Bindegewebsstruktur, welches sich auf der Innenseite der Wirbelsäule befindet, befestigt. Dadurch wird erreicht, dass die Gebärmutter wieder in ihrer normalen Lage stabilisiert wird und sich auch bei Belastung nicht mehr wesentlich absenkt. Da sich weder Netz noch Fäden auflösen, ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Gebärmuttersenkung sehr gering. Bei dem Kunststoffnetz handelt es sich um ein in der Chirurgie seit Jahren verwendetes und erfolgreich eingesetztes Gewebe (Polypropylene), welches selten zu unerwünschten Reaktionen führt. Um Komplikationen im Darmbereich zu vermeiden wird das eingebrachte Netz mit Bauchfell gedeckt.

Eine ausführliche Aufklärung über den Eingriff, die möglichen Komplikationen und die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Senkung erfolgt im Rahmen der Operationsvorbereitung.



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